Donnerstag, 18. April 2024
um 15:55h mit EgyptAir MS732 Flug Berlin – Kairo




das Swiss Inn, ein elegantes Hotel








Freitag, 19. April
Pyramiden von Gizeh – das letzte noch erhaltene Weltwunder der Antike,
die höchste von ihnen ist die Cheops-Pyramide

am Vormittag erfahren wir, wie es die alten Ägypter geschafft haben, über zwei Millionen tonnenschwere Steinblöcke – die allermeisten aus Sandstein – bis zu 150 Meter hoch übereinander zu stapeln. Die vorherrschende Theorie ist der Bau mit Hilfe von wendeltreppenförmigen Rampen; die Arbeiter waren keine Sklaven, sondern gut bezahlte Handwerker.






Nicht minder beeindruckend ist „der“ Sphinx



Alim, unser ägyptischer Reiseleiter ist prima, kompetent und sehr sympathisch. Ein ehemaliger Deutschlehrer, der seine Liebe für ägyptische Geschichte in einem Studium verwirklicht hat und seit 20 Jahren als engagierter Reiseleiter tätig ist.



Westlich des Nils liegt Gizeh, der Stadtteil von Kairo, in dem u.a. die Pyramiden zu finden sind. Zur Zeit leben 24 Millionen Menschen in Kairo. 70 % aller Ägypter sind unter 35 Jahren alt. Ein junges Land.





Am Nachmittag fahren wir zuerst ins ägyptische Nationalmuseum













Am späten Nachmittag fahren wir dann in die Altstadt, in einen Souk, auch mal wieder ein Weltkulturerbe. 😜😜😜









Samstag, 20. April
Das römische Kastell Babylon gilt als Keimzelle des heutigen Kairo. Heute leben christliche Kopten, Juden und Mohammedaner im historischen Zentrum der Metropole, die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Wir besuchen in der Altstadt die koptische St. Barbarakirche, die Nen Ezra Synagoge und die Hängende Kirche Al Moallaka, ein elfenbeinfarbenes Zeugnis christlicher Tradition in Ägypten.





Die „hängende Kirche“ von Kairo






am Nachmittag fliegen wir weiter nach Luxor




… auf ein 5-Sterne-Flusskreuzfahrtschiff, von denen es 360 auf dem Nil gibt. Weitere Lizenzen werden nicht mehr vergeben, die Belastung für den Fluss ist zu hoch geworden.
Das französische Schiff Le Fayan empfängt uns mit einem leckeren Lunch. Gut gestärkt besuchen wir den Tempel von Luxor.











In Luxor – hier wohnten einst die Götter – steht der dem Fruchtbarkeitsgott Amun geweihte Tempel und ein himmelstrebender Obelisk, dessen Zwilling auf dem Pariser Place de la Concorde steht. Im Tempel folgen der Eingangshalle der Säulengang, der Säulenhof und das Allerheiligste. Er entstand in der Blütezeit der Pharaonen, zwischen 1550 und 1070 v.Chr. Amenophis, Echnaton, Tutanchamun, Ramses II. und Alexander der Große waren am Bau beteiligt.















Sonntag, 21. April
Das heutige Luxor, Stadt der Paläste, war zur Blütezeit der Pharaonen die Königsmetropole.
Karnak ist die größte Tempelanlage Ägyptens.
Die einstige Prozessionsstraße verband Karnak mit Luxor. Steinerne Widdersphinxen geleiten uns zur größten Säulenhalle, die Pharaonen je erbaut haben!.








Das Tal der Könige ist in 45 Minuten Busfahrt zu erreichen. Mehr als 60 Königsgräber schlugen die alten Ägypter unter der sengenden Wüstensonne in den harten Fels. Die opulente Ausstattung der Gräber und der unermessliche Reichtum der Grabbeigaben sollte die verstorbenen Pharaonen ins Jenseits begleiten,

















Weiter geht es zum graziösenTotentempel der Königin Hatschepsut; ein weiteres Highlight.








Wir werden verabschiedet von zwei mächtigen Memnon-Kolossen, die einst den Totentempel von Amenophis III. bewachten.



Nach diesem anstrengenden Tag ist nun die Fahrt auf dem Schiff nach Edfu ein herrlicher Ausklang














Sehr beeindruckend zu sehen, wie der Nil für Fruchtbarkeit und Leben sorgt und dahinter sofort die Wüste. Alim: „ ohne das Wasser des Nils gäbe es Ägypten nicht“



Wissenswertes zwischendurch:
Was bedeuten die Eisenträger auf einem Drittel der ägyptischem Häuser?




Bei nur 2-12 Regentage im Jahr braucht das Haus kein Dach. Ist das Haus im Besitz einer Familie, muss der Vater des Bräutigams den jungen Eheleuten eine Wohnung kaufen. Deshalb sind bei vielen Häusern die Verschalungseisen schon vorhanden und die Wohnung, ein neues Stockwerk, muss nur noch obendrauf gebaut werden. Die Ehefrau ist wiederum für die gesamte Innenausstattung zuständig. Das ist wesentlich teurer als das neue Geschoss. 
Montag, 22. April
Edfu – Mit der Droschkenkutsche zum Tempel des Falkengottes Horus und seiner kuhköpfigen Gemahlin Hathor, eine der besterhaltenen Tempelanlagen ganz Oberägyptens.



Der Aufbau aller Tempelanlagen ist gleich: Pylon (Toranlage mit Flankentürmen) gefolgt von der Eingangshalle, Säulengang und/oder Säulenhalle und am Ende das Allerheiligste.







Der jeweilige Herrscher zeigte Horus seinen Plan, dann steckte er das Baugrundstück ab, ließ den Statiker rechnen, dann kam der erste Spatenstich, das Material wurde bestimmt, gebaut und am Ende das fertige Bauwerk geweiht. 







Wir legen ab in Richtung Kom Ombo.



Ein schöner Ort, um entspannt den Reiseblog zu schreiben

Zu Fuß – mal was Neues 😜😜😜 – zum Tempel.
In Kom Ombo steht ein Doppeltempel auf dem Programm. Der falkenköpfige Haroeris und der krokodilköpfige Sobek symbolisieren in der ägyptischen Mythologie den ewigen Wettstreit zwischen Gut und Böse. Die mit Lotusblüten, Palmgewächsen und Papyrus verzierten Kapitelle der Säulen gelten als Krönung ptolemäischer Baukunst.





Hier sind der altägyptische Kalender und medizinische Instrumente zu bestaunen. 






Dienstag, 23. April
Südlich von Assuan staut eine gewaltige Mauer den Nil zum 500km langen Nassersee. Dort liegt die Insel Agilkia mit dem berühmten Isistempel, mit dem Motorboot zu erreichen. Zuerst besuchen wir einen Granitsteinbruch, aus dem die harten Bauteile der Tempel und Pyramiden stammen. 






mit dem Boot fahren wir dann zum Isistempel, der im See vor der englischen Staumauer (1902-1910) liegt. Die zweite, große Staumauer wurde in den 1950ger Jahren zwar von Deutschland geplant, wegen politischer Differenzen aber von einem russischen Team neu geplant und gebaut.











Der Nachmittag wurde dann teuer 😜😜😜 wir besichtigten während einer Stadtrundfahrt, das Old Katarakt Hotel, eine Parfüm- und Essenzenmanufaktur, einen Gewürzfachhändler und den örtlichen Markt.





Eine sehr interessante Diskussion ergab sich beim Besuch einer Moschee. 






Der Abend wurde durch einen Nubier-Folklore-Abend abgerundet.


Mittwoch, 24. April
Abfahrt 4:30 Uhr. Sonnenaufgang in der Wüste.




3 Stunden Busfahrt.







Von 3 Millionen auf über 100 Millionen wuchs die ägyptische Bevölkerung und deshalb ist neues Land notwendig. Auf 7% der Landfläche Ägyptens wohnen über 100 Millionen Menschen. Vergleichbar wäre dies, wenn alle Ägypter in Bayern wohnen würden.
Ein weiteres Highlight
Die grandiosen Felsentempel von Abu Simbel wurden zu Ehren des großen Ramses II. und seiner königlichen Gemahlin Nefertari im 13. Jh.v.Chr. errichtet. Weltberühmt sind die vier über 20 Meter hohen Kolossal-Statuen von Ramses am Eingang des Tempels.













Die Szenen im Tempel von Ramses II zeigen überwiegend seinen Kampf gegen die Hethiter. Der etwas kleinere Tempel wurde für seine Frau Nepherti erbaut.






Die Tempelanlage musste in den 1960ger Jahren um 180 m zur Seite und 16m höher versetzt werden, da die Stauung des Nils die Anlage überflutet hätte.


und dann war da noch eine Fata Morgana in der Wüste.




Entspannung in der arabischen Nacht




Donnerstag, 25. April. Die Fahrt mit einer traditionellen Feluke führt zur Kitchener-Insel und dem Botanischen Garten.

















Auf dem Weg zurück mit dem Motorboot durch ein Naturschutzgebiet (Cataract-Gebiet) und Nubier-Dörfern, die wegen des Nassersees umgesiedelt werden mussten.












Das Schiff wendet und es geht zurück gen Luxor.








Freitag, 26. April

ein entspannter Tag erwartet uns






Nach dem Schleusen ein überraschendes Naturschauspiel: Sandsturm über dem Nil








Luxor erkunden wir mit einer Droschke












Samstag, 27. April
Nach dem Frühstück an Bord geht es zum Flughafen in Luxor und über Kairo fliegen wir zurück nach Berlin






